21 – Film über Las Vegas, Blackjack und das Kartenzählen

GENRE

Krimi / Thriller

BESETZUNG

Jim Sturgess, Kate Bosworth, Kevin Spacey

JAHR

2007 / 2008

6,8 / 10

DVD / BLU-RAY

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Darum gehts im Film 21

Ben (Sturgess) wird aus seinem geekigen Leben befreit, als sein College-Professor Mickey Rosa (Spacey) sein Genie für Mathematik entdeckt. Der Lehrer unterrichtet ihn und weitere talentierte Studenten heimlich im Kartenspiel Blackjack und bringt ihnen das Karten zählen bei, mit dem man in den Casinos einen Vorteil erlangen kann. Mit dieser Strategie zieht das Team durch die Casinos in Las Vegas. So gewinnt Ben viel Geld, um seine College-Gebühren zu bezahlen.

Bis etwas schief geht…..

Robert Luketic ist so überrosa. Nachdem er sich als Hollywoods Go-to-Typ für jedes Drehbuch etabliert hatte, das seine „i’s mit Herzen durchzogen hat, hat der legal blonde Regisseur Pastelltöne für etwas Jungenhafteres weggeworfen – und er erweist sich als fähig zur schaumigen Unterhaltung für beide Geschlechter.

Basierend auf einer wahren Geschichte folgt der Film „21“ dem MIT-Studenten Ben Campbell (Jim Sturgess), einem gutaussehenden College-Nerd, der in eine Gruppe von Blackjack-Spielern im Teenageralter-Kartenzählen verführt wird, angeführt von seinem Mathematikdozenten (Kevin Spacey). So folgt eine Reise der gewonnenen und verlorenen Reichtümer, des sexuellen Erwachens und der wirklich guten Anzüge.

Das ist genauso ein Stück angenehmer Flaum wie alles andere, was Luketic gemacht hat; es hat nur stimmungsvolleres Licht bekommen. Der Nerd, der einen Vorgeschmack auf das coole Leben bekommt, ist ein filmischer Stalwart, so dass es nahe liegt, dass Bens erste Ausflüge in Vegas die angesagtesten Szenen des Films bieten. Seine Mitbetrüger sind eine Menge Charaktere, die jeweils nur zwei Gesichtsausdrücke zulassen, aber ihre Neigung, jedes Mal, wenn sie auf die Tische treffen, neue Identitäten anzunehmen, macht es ihnen Spaß, in der Nähe zu sein. Dass Leute, die unbemerkt bleiben wollen, wahrscheinlich keine großen Hüte, albernen Gläser und Perücken aus Madame Skankys Haus der Nutten anziehen würden, ist eher nebensächlich. Realismus ist in diesem Bereich der Wunscherfüllung unerwünscht, und das ist gut so.

Luketic legt den Film mit seinen beiden Leinen in gute Hände.

Bosworth ist süß bestimmt als Liebesinteresse Jill, eine Kombination aus gegenseitigen Exklusiven: mathematisches Genie und hübschestes Mädchen in der Schule, ein beruflicher Glücksspieler-Vater und glückliche Kindheit.

Aber es ist Sturgess, die den Film macht. Der junge Brite, der Herz und Lunge in Across The Universe warf, hat einen Jedermann-Appeal, der dem Film ein starkes Zentrum verleiht.

Spacey genießt sich offensichtlich immens als der plündernde Svengali, aber sein einst subtiles Charisma ist einem grinsenden Bedürfnis gewichen, die Linse zu beschlagen, während Laurence Fishburne als technisch veralteter Wachmann einen unzureichend bedrohlichen Bösewicht darstellt.

Als Film über riskantes Glücksspiel kann 21 einem Taschenspielertrick im letzten Akt nicht widerstehen, aber es ist ein offensichtlicher Betrug, der keine Atemzüge aus seiner großen Offenbarung zieht. Dies ist ein Film, der am meisten Spaß macht, wenn er weiß, dass er nicht über seine Möglichkeiten hinaus spielt.

Zusammenfassung: Die Stimmung der College Years sorgt für eine luftige Zeit, auch wenn es, wie in Vegas beim Film 21 nur wenig Substanz unter dem Glanz gibt.

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