Amazon ist der Platzhirsch. Netflix der ewig zweite, der immer wieder mal kurz vor der Pleite steht. Dennoch haben beide Streaming-Anbieter für dieses Jahr einige neue Eigenproduktionen im Programm, die sicherlich einen Blick wert sind. Amazon produziert ja nicht nur Serien und Filme, sondern mittlerweile auch hochwertige Dokumentationen. Ob Natur, Fußball oder andere Bereiche. Der Versandriese ist mit seinem Prime-Streaming immer vorne dabei. Netflix versucht den Abstand zu verringern. Allerdings sind die finanziellen Möglichkeiten gering. Das Budget beträgt gerade einmal 15 Milliarden pro Jahr. Dennoch bietet auch der US-Konzern einige interessante Neuheiten in diesem Jahr.

Einen kleinen Wehrmutstropfen gibt es jedoch. Die Corona-Hysterie ja nun auch die aktuellen Filmproduktionen derart angegriffen, das viele Drehs eingestellt oder verschoben werden mussten. Teils durch staatliche Auflagen, teils durch Erkrankung der Stars. Wann genau diese Drehs weitergehen, ist derzeit nicht bekannt. Bis dahin gibt es jedoch schon eine Vielzahl neuer Filme und Serien, die uns spannend in ein großes Abenteuer ziehen können.

Doch wer bietet mehr

Netflix ist ja immer wieder in der Kritik. Wenig Auswahl, nur geringe Eigenproduktionen und hohe Schulden belasten das Unternehmen. Aber stimmt das wirklich. Wer von beiden, Amazon oder Netflix bietet denn nun mehr. Geht es um die Kostenstruktur hat natürlich Netflix die Nase vorn. Das Unternehmen hat einen festen Abo-Preis. Amazon hingegen hat sein Prime-Abo, das eine Vielzahl von weiteren Dienstleistungen enthält. Beim Prime-Video gibt es kostenlose Filme und Serien (die also im Abo schon enthalten sind) und ebenfalls jene, die gegen einen hohen Aufpreis zu leihen oder kaufen sind. Dabei bewegen sich die Leihpreise von 0,99 bis 15 Euro (Im Schnitt um die 3,99/4,99 Euro). Das fatale bei Amazon: Manche Filme sind im Prime-Modell zuvor enthalten, rutschen aber dann wieder in das kostenpflichte Modell. So gibt es zum Beispiel Kevin alleine zu Hause, mal kostenlos und mal für 3,99 Euro zum Ausleihen. Das dynamische Preismodell macht es möglich.

Netflix begeistert derzeit mit vielen interessanten Eigenproduktionen. Die neue Netflix-Serie „Self-Made“ scheint dabei besonders zu begeistern. Die Zuschauerzahlen sprechen für sich.

Amazon liegt vorn

Der Versandriese Amazon hat in seiner Prime-Bibliothek die meisten Filme. Dazu kommen zahlreiche Channels (kostenpflichtig) mit tollen Erweiterungen, die aber auch am Ende zu hohen Kosten führen können. Besonders bei den Klassikern liegt Amazon vorne und bietet 5x so viel wie Netflix an.

Wer hingegen Wert auf den Originalton legt, ist bei Netflix besser aufgehoben. Bei den meisten Filmen und Serien kann der Originalton ausgewählt werden. Bei Amazon funktioniert das nur gelegentlich.

Doch wie sieht das mit der Qualität der beiden aus. Wer kann hier überzeugen. Diese Frage lässt sich kaum beantworten. Beide Konkurrenten bieten hochwertige Eigenproduktionen an. Allerdings ist die Bewertung in den meisten Fällen eine eher subjektive Sache, so dass sich die einen für Amazon entscheiden und die anderen für Netflix. Viele haben sogar beides auf ihrem TV. Am Ende kommt es also immer auf den persönlichen Geschmack und die eigenen Gewohnheiten an. Es ist wohl die beste Empfehlung, sich beide Anbieter einmal in Ruhe anzusehen. Möglich machen das die Test Abos, die für jeweils einen Monat kostenlos das gesamte Programm ermöglichen.

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